"Narben zeigen uns, wo wir herkommen - sie müssen nicht diktieren, wohin wir gehen."

Das Ausbildungs-Curriculum des Instituts für Schematherapie Berlin richtet sich an psychotherapeutisch tätige Psychologen und Ärzte.

Weiter Informationen finden Sie unter: schematherapie-berlin.de
Wenn Sie Fragen zur Schematherapie Workshops oder zur Ausbildung haben, dann wenden Sie sich bitte an: kontakt(at)schematherapie.de oder rufen Sie direkt bei uns an: 030/27581598   


 

Workshop: Einführung in die Schematherapie

 

Ziele: In diesem Workshop wird eine Basiseinführung in die Schematherapie gegeben mit einem Überblick über die Bereiche Theorie, Diagnostik und therapeutische Haltung/Strategien.

 

Inhalte:

  • Modell der Entstehung und Aufrechterhaltung maladaptiver Schemata
  • Vorstellung des Schema–Modells (negative emotionale Schemata, dysfunktionale Bewältigungsstile, Schema–Modes) mit Ausfüllen der Kurzform
  • Darstellung der 18 von Young beschriebenen Schemata sowie Bewältigungsstrategien im Umgang mit Schemata (Erdulden, Vermeiden, Überkompensation)
  • Erläuterung der Schemamodi und Darstellung dieser im Wechselspiel zueinander
  • multimodale Diagnostik (Einsatz von Exploration, Fragebogen, Imaginationstechniken münden in schematherapeutischer Fallkonzeptualisierung)
  • Darstellung therapeutischer Strategien: kognitive, erlebnisaktivierende sowie spezifische Techniken und Methoden der Schematherapie

Workshop: Praxiskurs Imagination

Er baut auf dem Einführungsworkshop (ST-1) auf.

Ziele: Das Ziel dieses Workshop ist es, die "handwerklichen Fähigkeiten" der Schematherapie zu erlernen.

Inhalte: Der Workshop baut auf den Einführungsworkshop (ST-1) auf. Nach einer kurzen schematheoretischen Einführung sollen die Besonderheiten der Beziehungsgestaltung mit der Balance von wertschätzendem Reparenting und empathischer Konfrontation, sowie die praktische Arbeit mit den speziellen schematherapeutischen Techniken (Imaginationen, Schema-Memos, Innere Dialoge und Schema-Tagebuch) im Mittelpunkt stehen.

Workshop: Modusmodell und innere Dialoge (Stühlearbeit)

Der Workshop baut auf die Inhalte des Einführungsworkshop (ST-1) auf, kann aber auch unabhängig von dem Workshop „Praxis der Schematherapie“ (ST-2) belegt werden, da sich ST-2 und ST-3 ergänzen.

Ziele: Der Workshop führt in die Entstehung, die Identifikation und die therapeutische Arbeit mit den Modi mit Videobeispielen und gemeinsamen Übungen ein.

Inhalte: Mit dem Modusmodell integriert die Schematherapie ein inneres Konfliktmodell in die Verhaltenstherapie, das Ähnlichkeiten zu psychodynamischen Modellen, z.B. der Transaktionsanalyse, hat. Wenn in der Gegenwart alte Schemata durch ähnliche Auslösereize aktiviert werden, befinden sich die Patienten wieder in den in der Kindheit angelegten Erlebenszuständen (sog. Modi) und kippen hin und her (z.B. bei Borderline-Patienten). In der Therapie lernen die Patienten die Modi zu erkennen und Konflikte durch innere Dialoge aus der Perspektive des „gesunden Erwachsenen“ zu lösen. Eine zentrale Technik dazu sind Dialoge auf mehreren Stühlen, die der Gestalttherapie entlehnt ist. Dabei übernimmt der Therapeut eine aktiv fördernde Rolle im Sinne einer „begrenzten elterlichen Fürsorge“.

Workshop: Schematherapie bei Narzistischen Persönlichkeitsstörungen

Ziele: Das Seminar soll einen Einblick in die schematherapeutische Hypothesenbildung zur Genese narzisstischer Persönlichkeitsstörungen und der damit einhergehenden Schemata und Modi dieser Patienten bieten. In einem praxisorientierten Workshop sollen die Teilnehmer lernen, Techniken zum Umgang mit den Modi des Selbsterhöhers und distanzierten Beschützers einzusetzen, um Zugang zur verletzlichen Seite der Patienten zu erlangen.

Inhalte: Die Schematherapie bietet ein integratives Konzept zur Therapie von Patienten mit narzisstischen Persönlichkeitsstörungen. Diese stellen ihre Behandler (und ihre Mitmenschen) für gewöhnlich vor besondere Herausforderungen. Ihre ausgeprägte Ansprüchlichkeit, gepaart mit einem oft eklatanten Mangel an Einfühlungsvermögen, rascher Kränkbarkeit und Neigung zu bedrohlichem und aggressivem Verhalten provozieren nicht selten ungünstige Reaktionen auf Seiten ihrer Therapeuten, die sich schädlich auf die Behandlung auswirken können. Dabei geht bisweilen der Blick dafür verloren, dass diese Patienten hinter ihrer arroganten, einschüchternden und ich-bezogenen Fassade in aller Regel hohes Maß an Verunsicherung, Scham und Isolation verbergen, derer sie sich meist nicht bewusst sind. Sie benötigen dementsprechend Therapeuten, die in der Lage sind, authentisches Mitgefühl und Respekt mit wertschätzender Grenzsetzung kombinieren zu können-ein wahrhaft nicht leichtes Unterfangen. Darüber hinaus sollen praxisorientierte Techniken für schwierige Therapiesituationen, wie Abwertungen und Einschüchterungen des Behandlers, Überschreitungen von Grenzen sowie Manipulationsversuche vermittelt werden. Wünschenswert ist die Bereitschaft der Teilnehmer, Offenheit bezüglich der Selbsterfahrung eigener Schemata, die von Narzissten mit hoher Treffsicherheit getriggert werden, mitzubringen.

Workshop: Fallkonzeption

Ziele: Im Workshop soll anhand von Fällen der Teilnehmer die
Fallkonzeptualisierung anhand von Schemata und Modi geübt werden.

Inhalte:

  • Kurze Einführung in die Erstellung von Schema- oder Moduskonzepten
  • Erarbeitung von Moduskonzepten für Fälle der Teilnehmer
  • Erarbeitung einer auf das Moduskonzept bezogenen schematherapeutischen Therapieplanung

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